Mein persönliches Recap der Messenger Marketing Conference

Als mir gemeinsam mit Fabian Rossbacher der Gedanke kam eine Konferenz rund um das Thema Messenger Marketing zu machen, passte das ganz gut zu meiner Bucket-List. Hier gab gab es noch den Punkt „Konferenz erfolgreich veranstalten“. Ist also hiermit abgehakt.

Aber was hat es gebracht diese Konferenz mit zu organisieren? Natürlich habe ich eine gewisse Demut entwickelt, denn auf Konferenzen hat man schon das ein oder andere nicht im Griff. Aber meine Learnings eins nach dem anderen.

Der Vorlauf

Eine Konferenz zu organisieren heißt vor allem erst mal gute Speaker zu finden und sie davon zu überzeugen, dass die Konferenz ein passendes Format für die Speaker sein wird sich relevant zu präsentieren. Einige Speaker muss man mehr bitten, andere weniger, aber am Ende sind es die Inhalte auf die es ankommt. Sehr früh muss man Kompromisse machen, denn natürlich hätte ich gerne wie Telegram oder Viber mit dabei gehabt, aber gibt es genügend gute und präsentable Use Cases mit Marketing Potential?

Die üblichen Frustrationen

In Bezug auf die Messenger Marketing Conference gab es im Vorfeld nur positives Feedback der angesprochenen Speaker, denn alle sahen es für mehr als sinnvoll an, dass es so eine Konferenz geben sollte und sie hatte Lust mit guten Use Cases beizutragen. Die Realität sah dann aber bei dem ein oder anderen Speaker so aus, dass es aktuelle Gründe oder Notlagen gab, die dafür sorgten, dass ein paar Speaker dann in der Regel recht kurzfristig absagen mussten. Bei einem Speaker war es der Verkauf des Unternehmens, gut nachvollziehbar, der andere Speaker war in die Endauswahl eines renommierten Preises gekommen, auch ein guter Grund. Und ein anderer Speaker hat, so pfeifen es die Spatzen von den Dächern, wegen der kritischen Lage des Unternehmens in der aktuellen Kommunikation im Hinblick auf die Börsennotierung schlichtweg Redeverbot erhalten. Machte aber alles nichts, da das Programm sowieso schon sehr voll war und wir für jeden Slot qualifizerten Backup hatten, denn das Interesse von Speakern war groß. Simon Mader als nachgerückter Speaker räumte übrigens den Preis für den besten Vortrag im Publikumsvoting ab. Downlight war allerdings ein Speaker, der per Email am Morgen während der Konferenz absagte. Bei denen ist intern richtig was schief gelaufen.

Die Konferenz

Für mich war die Location erst mal eine echte Überraschung, da sie viel größer war als erwartet. Es gibt Schlimmeres als viel Platz. Mit den allermeisten Vorträgen war ich mehr als zufrieden. Es gibt bereits tolle etablierte und replizierbare Use Cases im Messenger Marketing, und ganz offensichtlich verschlafen gerade sehr viele Marktteilnehmer die Potentiale, die sich aus der Nutzung von Messengern ergeben. Was mich erstaunt hat, dass Segmente wie E-Commerce, die als unbespielbar im Kontext von Social Media gelten, ganz ordentlich in der Kombination mit Messenger bespielt werden können und dass die Conversions im positiven Sinne jenseits von allen Erwartungen liegen.

Zum Content der Konferenz gibt es zwei schöne Recaps, deswegen spare ich mir Details zu den einzelnen Vorträgen. Hier ein sehr ausführliches auf GrowthUP und ein weiteres auf IT intouch, das die Keylearnings gut summiert.

Das Speaker Dinner gemeinsam mit Parklane Capital

Auch wenn mir das Essen im Rodizio zu fleischlastig war, glaube ich, dass die Kombination aus unseren Speakern, von den sehr viele auch die Gründer ihrer Firmen waren, unseren VIP-Gästen (z.B. mehrere Agentur-Heads) sowie den jungen Foundern aus Köln eine super Sache war. Vielen Dank hier auch noch an Parklane Capital mit Daniel Grözinger.

Mein Fazit

Es hat Spaß gemacht und es hat sich gelohnt. Nachdem die Anspannung weg ist, kann ich stolz auf uns sein, denn das Event hat positiven Eindruck hinterlassen. Ich glaube an die steigende Relevanz des Themas Messenger Marketing und daran, dass die Konferenz im nächsten Jahr noch größer und vielleicht hier und da noch ein bisschen besser wird.